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Bei diesem selbstgebauten Käfig aus dem Besitz von Yvonne Streib nehme man einen alten Kleiderschrank, vorzugsweise mit den Maßen 200 cm x 200 cm, teile diesen in der Mitte und entnehme das
komplette Innenleben.einiger Äste und eines Stück Stammes einer gefällten Birke. Brauchbares Holz von Nachbars verfaultem Apfelbaum kann man auch gut gebrauchen. Im Baumarkt besorgt
man sich Gitterdraht grob (1cm), Fichtenbretter (unbehandelt), Tonröhren, Alu-Leisten, Plexiglas und reichlich Schrauben. Aus dem Fachhandel benötigt man Zinkblech (für die Bodenwannen)... und als
letztes, viel Geduld und Fantasie. In dem Käfig sitzen je Seite 2 Chinchillas. Da der Käfig 2 m hoch ist, wurde versucht, die Sitzbretter so anzuordnen, dass die Tiere nicht
“durchgehend” abstürzen können. Zur "Dämpfung" ist die Lage an Streu doppelt so hoch wie in handelsüblichen Käfigen. Die
Futternäpfe sind alle hängend angebracht, damit sich die Tiere bei einem evtl. Sturz auch daran nicht verletzen können. Eine Plexiglasscheibe verhindert im unteren Bereich, dass das Einstreu nach außen fällt.
Zudem ist sie klappbar, damit man die Bodenwannen ohne Probleme zum Reinigen herausziehen kann.
Die Käfigkonstrukteure haben die Erfahrung gemacht,
dass die Tiere nur ungern zum Urinieren von ganz oben nach ganz unten gehen. Somit sind anfangs die Sitzbretter ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden.Deshalb wurden im mittleren Bereich des
Käfigs "Toiletten" eingebaut (kleine Zinkwannen mit Streu gefüllt), in der Hoffnung, dass die Tiere dies auch als solche annehmen. Und siehe da, es hat geklappt!
Im unteren Bereich befindet sich eine Schaukel (eine ausgehöhlte Baumscheibe), welche die Tiere mit Vorliebe nutzen! An den Futterplätzen wurden Steine (Bruchsteine) ausgelegt, die die Chinchillas mit Freuden
angenommen haben.
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