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Sinn dieser Anpflanzungsaktionen ist es, die Schüler für den Umweltschutz zu sensibilisieren,
gemäß dem Motto, dass man eher nicht dazu neigt, einen Ast abzuknicken, wenn er dem Baum oder Strauch zuzuordnen sein könnte, den man einst selbst angepflanzt hat.
Die Schüler ihrerseits sind, wie bereits erwähnt, äußerst motiviert. So kam der Vorschlag,
an einer Schülerzeitung zum Thema Umweltschutz mit Schwerpunkt Chinchilla zu arbeiten, des weiteren wollen die Schüler sobald sie über ausreichendes Wissen über Chinchillas
verfügen, ihr Wissen an Schüler anderer Schulen weitergeben. Außerdem gingen Verbesserungsvorschläge der Schüler an die Leitung des Chinchillareservats, wo sie auf großes Interesse stießen.
Und nicht zuletzt können wir vermelden, dass einer der am Projekt beteiligten Schüler bei dem von CONAF im November 2004 veranstalteten Fotowettbewerb den dritten Platz belegt hat. An dieser Stelle noch einmal
herzlichen Glückwunsch an Simón und ein herzliches Dankeschön, dass Du den Gewinn dem Projekt zur Verfügung gestellt hast!
Da es durch die Existenz wilder Chinchillakolonien außerhalb des Reservats erforderlich ist, dass auch dieses
Land geschützt wird, ist es darüber hinaus Ziel des Projekts, einige Hektar Land in der entsprechenden Region zu kaufen und dort ein ideales Ambiente für die wilden Chinchillas zu schaffen. Des weiteren stehen
wir in Kontakt mit einem örtlichen Tourismusunternehmer, um einen sanften Tourismus für das Gebiet aufzubauen. Der Leiter jenes Unternehmens hat sich bereiterklärt, in seinem zentral gelegenen Auskunftsbüro
Platz für Broschüren und sonstiges Informationsmaterial hinsichtlich des Reservats und des Projekts zur Verfügung zu stellen.

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(Foto : Landschaft im Chinchillareservat)
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Außerdem soll den zukünftigen Ökotouristen eine komfortable und dennoch preiswerte Unterkunft sicher sein. Zu diesem Zweck ist eine örtliche Pensionsbetreiberin für uns tätig.
Wenn der Tourismus wirtschaftlich interessanter wird als der Mineralabbau in der Nähe des Reservats, könnte sich dies zweifelsohne positiv auf die derzeit noch ungeschützten Chinchillakolonien auswirken. Wie
bereits angedeutet, sind in der unmittelbaren Umgebung des Reservats derzeit Minengesellschaften angesiedelt, die den Boden per Tageabbau ausbeuten. Des weiteren haben auch die immer weiter in das
Gebiet der Chinchillakolonien vordringenden menschlichen Siedlungen einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Bestand der gefährdeten Tierart, da nicht gerade selten Viehherden in das Reservat eindringen und dort
Pflanzen zertreten oder fressen, die eigentlich für den Magen der Chinchillas gedacht sind. Außerdem sind neben den natürlichen Raubtieren insbesondere die Hunde der ansässigen Farmer eine nicht unerhebliche
Gefahr für die Chinchillas. Deutsche Führungen können seit Mai 2006 gebucht werden. Bitte wenden Sie sich bei Interesse unter dem Stichwort “Reservatsbesuch” an ChinChorro@deutschland.ms
Hier geht es weiter zu den Projektinformationen 2006/2007.
Projektinformationen sind auch auf folgenden Homepages zu finden:
www.Chinchilla-Handbuch.de
www.Chinchilla-Villa.de
www.Chinchilla-Freunde.de
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Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Fluggesellschaft LanChile, dank derer es möglich war, die Sachspenden, die dem Projekt nun zugute
kommen, ohne Mehrkosten nach Chile zu transportieren.
Des weiteren geht unser herzlicher Dank an “Straßenkatzen Köln e.V.”, welcher uns als Partnerverein bei der Sammlung von Spenden in Deutschland unterstützt.
Im März 2005 erreichte uns eine großzügige Spende vom NagerWorld-Forum, dessen Mitglieder außerdem noch eine Pflanzenpatenschaft übernommen haben! Ein weiteres herzliches
Dankeschön übermitteln wir daher an das chinchillabegeisterte Forum für Pelznäschen und Teppichflitzer.
Ehepaar Krebs aus Deutschland, welches das Projekt seit Bestehen mit regelmäßigen Spenden unterstützt
und Mitte 2006 darüber hinaus eine Pflanzenpatenschaft übernommen hat. Vielen Dank! Wir hoffen, Sie irgendwann vor Ort in Chile treffen zu können!
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Aller Anfang ist schwer. Helfen Sie uns zu helfen (mehr zum Thema Spenden erfahren Sie auf
der nächsten Seite), wenn Ihnen der Schutz der wenigen tausend Chinchillas am Herzen liegt. Bedenken Sie: Noch vor weniger als 150 Jahren existierten Millionen dieser Tierart. Derzeit ist
der Bestand trotz offizieller Gegendarstellungen rückläufig, da die Tiere vielfältigen Gefahren, sowohl natürlicher als auch vom Menschen provozierter Art, ausgesetzt sind.
Ohne Hilfe ist das Schicksal der Chinchillas vorprogrammiert.
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