Urlaub im Chinchilla-Land

Sie träumen schon seit langem davon, dem Herkunftsland der Chinchillas einen Besuch abzustatten? Dann zögern Sie nicht länger! Die zentrale Region Chiles bietet neben der Gelegenheit, das Chinchillareservat aufzusuchen, einmalige landschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten, die es zu sehen lohnt.

Sofern Sie sich mit uns in Verbindung setzen, haben Sie die Möglichkeit, u.A. das Projekt ChinChorro sowie das Chinchillareservat mit deutscher Reisebegleitung zu besuchen. Danach könnten Sie  Ihre Reise in den Norden Chiles fortsetzen, um z.B. die Oasenstadt San Pedro de Atacama kennenzulernen oder die Petroglyphen nahe Arica aus der Nähe zu betrachten. Aber auch der Süden Chiles geizt nicht mit touristischen Sensationen. Oder ... wie wäre es mit einem Abstecher auf die Osterinseln? Wie Sie sich auch immer entscheiden, Chile wird Ihnen als Urlaubsland der Superlative in Erinnerung bleiben!

Sie wollen allein reisen? Dann sind Grundkenntnisse der spanischen Sprache unerlässlich (nur ca. 2% der erwachsenen Bevölkerung in Chile spricht eine zweite Fremdsprache fließend). Ansonsten schauen Sie sich einfach auf der folgenden Reiseseite um.

Der Flug von Frankfurt nach Santiago de Chile mit der kürzesten Reisedauer beträgt ungefähr 17,5 Stunden. Viele namhafte Fluggesellschaften wie z.B. die Lufthansa oder LanChile fliegen Chile täglich an. In Santiago angekommen dauert es dann noch einmal vier Stunden bis man am Zielort, in Illapel, der dem Reservat am nächsten gelegenen Stadt, angekommen ist. Falls man nach dem langen Flug erst einmal einen Tag Pause benötigt, so bieten sich in der Hauptstadt Chiles genügend Möglichkeiten zum Ausruhen an. Sofern Sie die Busreise nach Illapel genießen wollen, ist diese Variante zu bevorzugen.

Foto: Blick auf die Stadt vom Cerro San Cristobal.

Die Hauptstadt Santiago de Chile ist mit 5 Millionen Einwohnern zugleich die größte Stadt es Landes. Hier lebt ungefähr ein Drittel der gesamten chilenischen Bevölkerung. Dem Besucher offenbart Santiago Vergangenheit und Gegenwart Chiles auf beeindruckende Art und Weise. Am Plaza de Armas, dem zentralen Platz der Stadt, versammeln sich Künstler, um im Schatten der chilenischen Palmen ihre Werke anzubieten.

Einen Steinwurf weiter warten die alte Kathedrale und das landeshistorische Museum unweit moderner Hochhausarchitektur darauf, entdeckt zu werden. Am Abend locken Bars, Restaurants und Cafes, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. In der europäisch anmutenden Metropole des Landes findet garantiert jeder etwas nach seinem Geschmack.

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Foto: Pelikane an einem der Verkaufsstände am Strand von Los Vilos warten auf Fischabfälle, - die sie auch erhalten!

Die Fahrt nach Illapel führt in den sog. Kleinen Norden Chiles, vorbei an der malerischen Küstenstadt Los Vilos. Wer schon immer einmal seinen Fuß in das Wasser des Pazifiks tauchen wollte, hat hier die beste Gelegenheit dazu. Anschließend kann man z.B. in eines der Fischrestaurants einkehren, vor denen charmante KellnerInnen durch das lautstarke Anpreisen der Menüs die Gäste in das jeweilige Lokal locken wollen. Von den strandnahen Restaurants haben Sie einen wunderschönen und unverbauten Blick auf das Meer und die dem Strand vorgelagerten kleinen Felseninseln. 

Los Vilos liegt nur eine Busfahrstunde von Illapel entfernt. Auf dieser relativ kurzen Fahrt könnten die Kontraste allerdings nicht größer sein. Gerade noch am Meer dringt man nunmehr in eine Höhe von ca. 1500 Metern vor. Der Bus schlängelt sich dabei gemächlich die Serpentinen hoch. Je nach Straßenverlauf hat man einen atemberaubenden Blick in die Täler, und je nach Tageszeit erscheint die Fahrt wie der Vorstoß zu einer Stadt in den Wolken. Der Himmel ist dann buchstäblich zum Greifen nahe.

Von Illapel aus sind es dann noch einmal ca. 15 km bis zum Reservat. Sofern man keinen Mietwagen zur Verfügung hat, gibt es die Möglichkeit mit Bus oder Taxi dorthin zu gelangen. Die Sammeltaxis fahren leider nur bis zur Stadtgrenze, so dass diese Transportmöglichkeit hier nicht in Betracht kommt. Die Unterkunft sucht man sich am besten in der Stadt Illapel, da im Reservat nur zwei sog. Cabañas zur Verfügung stehen, darüber hinaus bietet die Stadt vom guten Mittelklassehotel bis zur einfachen Unterkunft alle Möglichkeiten seinen Vorstellungen entsprechend unterzukommen. Am Abend kann man Abwechslung in Bars, Restaurants oder Diskotheken finden. Sogar Anhänger von Live-Musik kommen auf ihre Kosten.

Foto: Am Eingang zum Reservat werden Sie von dem Maskottchen der Conaf, Forestin, und einem der freundlichen Parkführer begrüßt.

Auf Kino oder Theater muss man aber leider verzichten. Das einzige Kino der Stadt schloss schon vor Jahren seine Pforten, da offenbar die Besucher ausblieben.

Was die Versorgung mit den gängigen Konsumgütern angeht, so wird mancher sicher erstaunt sein, wie üppig das Angebot ist. Zudem überraschen die vielen kleinen Läden der Stadt häufig mit einem Sortiment, das man so auch in Europa finden könnte. Südamerikanisches Flair erleben Sie hingegen auf dem Markt der Stadt. Neben Obst und Gemüse bieten die Händler auch allerlei Tand an. Vorsicht sei an dieser Stelle vor dem Kauf von Batterien (für z.B. Digitalkameras) auf Märkten geboten. Die Batterien sind häufig überlagert oder von derart schlechter Qualität, dass jeder noch so geringe Preis den Kauf nicht rechtfertigt. Zudem besitzt Chile derzeit kein Recyclingsystem. Nehmen Sie daher lieber Akkus mit und laden Sie diese mit einem kleinen Akkulader, den man auch bequem auf Reisen mitführen kann, wieder auf.

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Foto: So zeigt sich der chilenische Winter von seiner schönen Seite: Sonnenaufgang über den Bergen.

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Copyright (Gestaltung, Montagen, Zeichnungen, Fotos, Texte): S. Cremer
Übersetzung ins Spanische: S. Schumacher

Letzte Änderung am ... diesen Monats (01/2007):

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